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Zu sehen ist auf diesem Bild die Stirnseite des Neuen Zeughauses auf der Festung Königstein.
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Neues Zeughaus

Ein Gebäude mit wechselvoller Geschichte

Vom Fest­saal zum Waffen­lager

Der Ursprungsbau des heutigen Neuen Zeughauses wurde bereits 1631 als sogenannter Johannissaal erbaut. Er befand sich über dem Toraufgang, der Dunklen Appareille und wurde ursprünglich als Festsaal genutzt. Aus Sorge, dass ein Brand oder feindlicher Beschuss den Saal zum Einsturz bringen könnte, beschloss man im Jahr 1790 die ursprüngliche hölzerne Konstruktion durch ein „beschusssicheres“ steinernes Gewölbe zu ersetzen.

Letztendlich waren es jedoch keine Kanonen, die den Saal zerstören sollten. Im Jahr 1806 kam es zu einem Brand, der von der benachbarten Kommandantenwohnung übersprang und das Dach des Gebäudes schwer beschädigte. Nach dem Wiederaufbau im Jahr 1816 entschied man sich gegen eine erneute Nutzung als Festsaal. Fortan diente er zur Lagerung von Waffen und Kriegsgerät, weswegen man es ab diesem Zeitpunkt als das Neue Zeughaus bezeichnete.

Lager für Kriegsgefangene

Während des Deutsch-Französischen Kriegs (1870/71) wurden im Neuen Zeughaus französische Kriegsgefangene untergebracht. Später im Ersten Weltkrieg konnten kriegsgefangene Offiziere den Saal als Veranstaltungsraum nutzen. Im August 1921 wurde die Festung schließlich als militärischer Standort aufgegeben. 1930 eröffnete im Neuen Zeughaus eine erste Ausstellung zur Geschichte der Festung Königstein.


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