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Das Bild zeigt einige der Waffensysteme, die in der Ausstellung des Militärhistorischen Museums auf Königstein zu sehen sind.
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Faszination Festung

Seit Sommer 2020 befindet sich die Dauerausstellung „Faszination Festung“ im Neuen Zeughaus der Festung Königstein.

Burg als sicherer Ort

Im Rahmen der militärischen Gewaltgeschichte nahmen befestigte Orte stets eine herausragende Rolle ein. Festungen markierten Landnahme und Macht, kennzeichneten technologischen Stand und waren genereller Ausdruck einer Kultur. Ebenso gab es stets symbolhafte Zuschreibungen von Macht, Schutz oder als Ort der Sehnsucht. Die hier vom Militärhistorischen Museum gezeigte Ausstellung widmet sich in zwölf Bereichen diesen Fragen und ihrer Geschichte.

Im Verlauf von Jahrtausenden entwickelten sich die Technik, das Design und die Bewaffnung der Verteidigungsanlagen weiter. Gleichzeitig wandelten sich die Techniken und Taktiken zur Belagerung und Eroberung dieser „sicheren Orte“. Die gesellschaftliche Relevanz der Festung als Burg ist kaum zu unterschätzen, wie sich an dem heute gebräuchlichen Begriff der „Bürger“ zeigen lässt.

Waffen mit enormer Zerstörungskraft

Angesichts der enormen Feuerkraft moderner Waffen des 20. Jahrhunderts, insbesondere der Atombombe, stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit befestigter Orte mehr denn je. Dennoch weisen auch die modernen Konflikte und Kriege nach wie vor Elemente auf, die bereits viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alt sind. Das grundlegende menschliche Bedürfnis nach Sicherheit verlangt nach geschützten Orten.  

Die Ausstellung möchte den Besucher mit ausgewählten Beispielen über die wechselvolle Geschichte und Bedeutung der sicheren Orte und Festungen informieren und zum Nachdenken anregen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu können.

Highlights der Ausstellung

Insgesamt umfasst die Ausstellung mehr als 200 Exponate. Einige dieser Objekte ziehen auf besondere Art und Weise die Aufmerksamkeit auf sich.

 

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